Mein Alltag als Praktikantin

von Charly

Unglaublich, aber wahr – 3 Monate meines Praktikums sind bereits vorbei. Höchste Zeit euch meinen Alltag aufzuschreiben. Für viele Studenten ist es sicher nicht einfach vom Studentenalltag in einen Praktikumsalltag zu wechseln. Es ist gar nicht so schwer, deswegen zeige ich euch heute meinen Praktikantenalltag.
Sicherlich ist es nicht mehr ungewöhnlich während seines Studiums ein Praktikum zu machen. An meiner Hochschule ist es sogar Pflicht. Wir haben ein ganzes Semester für das Praktikum eingeplant. Während dieser Zeit müssen wir ein Praktikum von 5 bis 6 Monaten absolvieren. Damit ich in der Zeit meines Praktikums viel lerne, habe ich mich auch für die 6 Monate entschieden. Insgesamt arbeite ich 35 Stunden die Woche, also 7 Stunden pro Tag.
Innerhalb der letzten 3 Monate habe ich eine gewisse Routine entwickelt, die ich euch gern zeigen möchte:
5:00 Uhr – mein Wecker klingelt. Die nächsten 5 Minuten nutze ich an meinem Smartphone um wach zu werden. Erste Nachrichten werden versandt und andere Pushnachrichten werden überprüft.
5:10 Uhr – aufstehen und fertig machen. Die Zeit nutze ich, um mich anzuziehen, ins Bad zu gehen, mich zu schminken, mein Essen für den Tag in meine Tasche zu packen. In dieser Zeit bin ich gern allein, da ich ansonsten irgendetwas vergesse. Glücklicherweise muss ich Kleidungs-technisch nicht so viel beachten, da wir einen sehr legeren Dressoce haben. Ich trage sogar Sneakers auf Arbeit.
5:30 Uhr – verlassen des Hauses. Pünktlich um halb 6 gehe ich zu meiner Straßenbahn, falls ich mal einige Minuten später losgehe, muss ich mich wirklich sputen, damit ich meine Bahn bekomme. Meistens ist diese aber eh zu spät, sodass ich immer gleich in meiner App schaue, wann die Bahn kommt. Je nach Ergebnis meiner Recherche kann ich entspannter laufen oder ich muss sogar rennen.
5:39 Uhr – einsteigen in die Straßenbahn. Nun fahre ich ca. eine Stunde mit Straßenbahn, S-Bahn und U-Bahn. Die Zeit nutze ich zum Lesen, zum Bloggen, zum Hörbuch hören oder auch einfach verschiedene Dinge am Smartphone machen. Sehr selten mache ich nochmal die Augen zu, weil mich das eher noch müder macht.
6:30 Uhr – ankommen auf Arbeit. Um halb 7 bin ich idealerweise auf Arbeit und beginne die ersten Aufgaben zu erledigen. Außerdem verschaffe ich mit mithilfe meiner To Do Liste in Word und meinem Outlook-Kalender einen Überblick über den Tag.
7:30 Uhr – Frühstückszeit! Pünktlich um halb 8 gibt es auf Arbeit Frühstück. Hier esse ich zumeist Sojajoghurt, Haferflocken, Leinsamen und Obst.
7:45 Uhr – weiter arbeiten. Nach dem Frühstück wird bis zum Mittag weiter gearbeitet. Ich bin in der Personalabteilung, also werden die verschiedensten Aufgaben fällig – Stellenausschreibungen schreiben, Unterschriften einsammeln , Projekte beabeiten. Es ist wirklich sehr vielfältig.
11:30 Uhr – Mittagszeit. Zum Mittag esse ich zumeist Brot mit irgendwelchen Aufstrichen. Selten bringe ich mir mal einen Salat mit. Wir haben leider keine Mikrowelle, um Essen aufzuwärmen.
12:00 Uhr  weiter arbeiten.
14:30 Uhr – nach Hause gehen. Da ich 7 Stunden arbeite, kann ich bereits um 14:30 Uhr gehen. Je nach Wochentag gehe ins Fitnessstudio, treffe Freunde, gehe einkaufen oder einfach nur nach Hause.
21:30 Uhr – ins Bett gehen. Spätestens um 21:30 Uhr gehe ich an einem normalen Arbeitstag ins Bett. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wenn ich zum Beispiel bei ROCK YOUR LIFE! bei einer Sitzung bin oder eben noch mit Freunden zusammen sitze. Vor dem Schlafen gehe ich noch duschen, bereite mein Essen (meistens nur das Frühstück) für den nächsten Tag vor und telefoniere noch mit meinem Freund.


Wie ihr seht, ist mein Tag relativ strukturiert. Ich brauche das tatsächlich auch, um jeden Tag einfach besser in den Tag zu starten. Eine gewisse Routine hilft mir persönlich einfach weiter. Wie sieht es bei euch aus? Steht ihr jeden Tag zur selben Zeit auf oder lebt ihr eher in den Tag hinein?

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6 Kommentare

Ede Fröhlich 7. Oktober 2017 - 13:25

In den Tag hinein leben tue ich nicht – außer vlt. mal in der vorlesungsfreien Zeit oder am Wochenende, obwohl da auch ne Menge zu tun ist oder ich ja auch mal was erleben möchte.
Aufstehen tue ich verschieden, da die Zeiten wann bei mir die Uni beginnt relativ verschieden sind. Jedoch früh brauche ich immer meine Zeit und ohne Frühstück gegessen zu haben, gehe ich auch nicht aus dem Haus. Sonst ist der Tag fast wie bei Dir: studieren oder arbeiten, Mittagszeit, wieder studieren oder arbeiten, ja und danach was ansteht oder nach Hause.
Abends noch a bissel fern oder Computer und dann zu Bett.
Finde ich gut, dass Praktika an Uni mehr werden, da ja die Praxis schon mit sehr entscheiden ist für das spätere Berufsleben. Ich habe hier zum Glück auch Praktika, meist als Blockpraktika für 4 Wochen. Mein erstes Praktikum hatte ich Ende August/Anfang September gehabt.

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Charly | traumsehnsucht 7. Oktober 2017 - 22:25

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar – dein Praktikum war ja in Görlitz! Da habe ich bereits schon einiges auf deinem Blog lesen können. Insgesamt finde ich die Integration vom Praktikum auch richtig gut, dadurch kann man einfach schon Berufserfahrung sammeln. In deinem Studium Lehramt ist das wahrscheinlich noch wichtiger, da man das Lehrer sein ja nicht unbedingt ohne Übung drauf hat. 🙂

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Ede Fröhlich 8. Oktober 2017 - 12:35

Ja, dass stimmt, hatte auch irgendwie das Gefühl gehabt, dass ich mit dem Praktikum auch erst richtig was gelernt habe. Die Lehrerinnen an der Schule meinten auch, dass es eigentlich noch zu wenig an Praktika sind, wir müssten noch mehr haben. Aber hier gibt es wenigstens Praktika in anderen Bundesländern gibt es im Lehramt noch weniger oder keine Praktika.

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Charly | traumsehnsucht 8. Oktober 2017 - 19:21

Das ist wirklich sehr spannend, wie verschieden die Studiengänge das Thema Praxisnähe betrachten.

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Graduation, Essen und Zweisamkeit | Monatsrückblick September – traumsehnsucht 7. Oktober 2017 - 22:20

[…] Mein Alltag als Praktikantin […]

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Fazit zu meinem Pflichtpraktikum im Studium – traumsehnsucht 22. Dezember 2017 - 05:12

[…] schnell, aber dieses Jahr fand ich es wirklich unglaublich schnell. Ich habe euch bereits meinen Alltag als Praktikantin in einem Blogpost näher gebracht, nun möchte ich euch aber gern nochmal mein Fazit zum Praktikum […]

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